Stellungswechsel Magazin - DAS etwas anderes Kulturmagazin
Westerweiterung PDF Drucken

Künstler, Politiker und Wissenschaftler kommen in Berlin zusammen. Was sie suchen? Grenzen!

Mauerstreifen - westererweiterung.orgDie Grenze liegt genau zwischen dem herruntergekommenen Wedding und der hippen  Mitte. Die einen stehen auf Hochkultur und durchgestyltes Ambiente, die anderen müssen sich fast ausschließlich mit ihrem Paltttenbau zu frieden gegeben. Eine Initiative von Studierenden der UdK, der Universität der Künste,  der Humboldt-Universität sowie der Freien Universität und gleichzeitig auch Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung will nun beide Orte im Herzen Berlins mit einander Verbinden - auf der Kunstebene.

Damit die Grenzen verschwinden, arbeiten in dem zweimonatigen Kunstprojekt Westerweiterung verschieden Menschen mit. Ob biologische, geografische, kulturelle oder ästhetische Grenzen: Das Thema soll allen, die mitmachen, den größtmöglichen Freiraum lassen. Maler, Schauspieler, Wissenschaftler, Politiker und jeder, der ein thematisch passendes Konzept vorschlägt, kann seine Form der  Westerweiterung gestalten. Dabei soll Westerweiterung zu einer anderen Sichtweise von Grenzen herausfordern. Das Projekt der Studenten findet direkt am alten Mauerstreifen Brunnestraße/Ecke Bernauer Straße im Herzen Berlins statt.

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Die Rückforderung PDF Drucken

Graffiti zum Anfassen
Die letzte Ausgabe von „Backjumps - The Live Issue“ setzt verstärkt auf Vermittlung

Wenn es um Street Art geht, ist der Berliner Stadtraum eine einzige große Galerie. Kostenlos und ohne Anstehen können hier Arbeiten bestaunt werden, die viele schlicht als „Schmiererei“ abstempeln. So wie den Satz „Nur die Liebe zählt“ auf einer Kreuzberger Hauswand neben der Hochbahn. Fotografiert von der Organisation „Reclaim your city“ hängt er nun als Teil der Ausstellung „Backjumps - The Live Issue # 3“ im Kunstraum Kreuzberg.

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Deftig gepunkt PDF Drucken

Elektrisierend bis zum Kurzschluss

(c) Alexander JohnKurz vor dem Kurzschluss war unser Autor Alexander John nach dem Konzert der  französischen Elektro-Rocker von Daft Punk auf dem Weg nach Hause. Bei einem ihrer seltenen Auftritte machte die Combo eine elektrisierende Station in der Düsseldorfer Philipshalle. Ein voller Emotionen geladener Stellungswechsel-Berichterstatter, der am Ende Human after all war:

"Es regnet mal wieder. Das schlimme ist, ich sitze auf meinem Fahrrad. Das gute, bis zur Philipshalle ist es nicht weit. Dort die Ernüchterung. Drei lange Schlangen formieren sich vor sich vor dem Eingang und bitten um Einlass. Der Regen gewinnt erneut an Bedeutung.

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Von Teewasser und schwerer Luft PDF Drucken
Bedeutet das Nichtraucher-Schutzgesetz das Aus für die arabischen Wasserpfeifen-Bars?

(c) Jonathan Graham Williams 2006Deutscher Rap schallt auf die Straße. Zwei türkische Jungs mit weiten Hosen und Basketballkappen kommen aus dem Laden. Tänzelnd arbeiten sie sich zwischen dem blauen Plastikmobiliar hindurch, das vor dem Geschäft in Berlin-Kreuzberg steht. Ordentlich stellen sie je eine Blumenvase auf die Tische. Ein Freundschaftsdienst für den Chef.
Es ist ein sonniger Samstagnachmittag in der Falckensteinstraße. Die  haben draußen Holzbänke aufgebaut und die ersten Feierabendbiere werden geordert. Auch in Haus Nummer 41 wird bestellt, allerdings kein Gerstensaft, sondern Wasserpfeife - Shisha, wie das Rauchutensil auf arabisch heißt.
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Das chinesische Gesicht PDF Drucken

„Humanism in China“ im Berliner Museum für Fotografie

Eine Gruppe junger Chinesinnen schminkt sich vor dem Spiegel. Die Frauen auf dem Foto von Yan Chang lachen und scheinen sich zum ausgehen fertig zu machen - eine unbeschwerte Situation. Umso stärker wirkt der Kontrast zu der Aufnahme, die neben Changs Bild hängt. Sie zeigt eine Gruppe zum Tode verurteilter Frauen in einem Gefängnishof. Ihr Blick geht ins Leere. Beide Fotos sind schwarz-weiß und haben schlichte Birkenholzrahmen. Sie gehören zu der Ausstellung „Humanism in China - Ein fotografisches Porträt“ im Museum für Fotografie und hängen im Raum zum Thema „Zeit“. Die einen Fotografierten gestalten ihre Zeit, die anderen haben jegliche Macht darüber verloren.

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